Donnerstag 28 Februar 2013

Das Verschwinden des Lichts – Licht Plus in München

Mit rund 250 Besu­chern war das Selux Licht Plus Sym­po­sium am 31. Januar 2013 im Sofi­tel Munich Bay­er­post aus­ge­spro­chen gut besucht. Mit der im Jahr 2004 ins Leben geru­fe­nen Licht Plus Ver­an­stal­tungs­reihe möch­ten wir den Aus­tausch von inno­va­ti­ven und krea­ti­ven Wis­sen­schaft­lern und Gestal­tern aus ver­schie­de­nen Dis­zi­pli­nen för­dern.

Wir lieben Licht und reden gern dar­über. In Mün­chen war es das Zusam­men­spiel von Licht und Mate­rial, das für ein volles Haus sorgte, Archi­tek­ten, Licht­pla­ner und Elek­tro­in­ge­nieure glei­cher­ma­ßen in seinen Bann zog. In drei 20-minü­ti­gen Vor­trä­gen wurde das Thema von der wis­sen­schaft­li­chen Seite ebenso wie unter gestal­te­ri­schen und emo­tio­na­len Aspek­ten beleuch­tet. Mode­riert von Prof. Dr.-Ing. Paul W. Schmits von der Hoch­schule für ange­wandte Wis­sen­schaft und Kunst in Hil­des­heim, eröff­nete Dipl.-Ing. Caro­lin Liedtke, Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Berlin, den Abend. Unter dem Titel Das Zusam­men­spiel von Licht und Mate­rial – eine unter­schätzte Sym­biose“ erör­terte Caro­lin Liedtke ihr aktu­el­les For­schungs­pro­jekt, das den Ein­fluss der Lichtrich­tung auf das Raum­er­leb­nis unter­sucht.

Im zwei­ten Teil mit dem Titel Light Mate­ri­als – Mate­ria­lien unterm Licht“ zeigte Mate­ri­al­ex­perte Dr. Sascha Peters von der Agen­tur für Mate­rial und Tech­no­lo­gie Haute Inno­va­tion neue Mög­lich­kei­ten beim Arbei­ten mit Mate­rial und Licht auf. Mit zahl­rei­chen Mus­tern im Gepäck bot Peters einen Blick auf den State of the Art im Bereich der Licht-Mate­rial-Tech­nik. Jussi Änges­levä, Vice Art and Crea­tive Direc­tor bei art+com, prä­sen­tierte in seinem Abschluss­vor­trag Die Renais­sance des Mate­ri­el­len“ einen beein­dru­cken­den Ein­blick in die Welt der inter­ak­ti­ven Instal­la­tio­nen und media­len Räume bis hin zu medial-basier­ten Szeno­gra­fien und Archi­tek­tu­ren. In Zusam­men­ar­beit mit art+com hat Selux auf der Light+Building im letz­ten Jahr die Kon­zept­stu­die Manta Rhei vor­ge­stellt. Die fili­grane OLED-Leuchte schwebt geräusch­los im Raum und ändert kon­ti­nu­ier­lich ihr Erschei­nungs­bild.

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