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Deutsches Technikmuseum
Berlin, Deutschland

  • Projekt Deutsches Technikmuseum, Berlin
  • Architekt Möhring Architekten, Berlin
  • Lichtplaner Karsten Krause, lightview
  • Fotograf Werner Huthmacher, Berlin

Die Welt von Natur­wis­sen­schaft und Tech­nik bringt das Sci­ence Center Spec­trum des Deut­schen Tech­nik­mu­se­ums Jung und Alt auf eine spie­le­ri­sche Art und Weise näher. Die wie­der­er­öff­nete Erleb­nis­aus­stel­lung befin­det sich im ehe­ma­li­gen Ver­wal­tungs­ge­bäude des Anhal­ter Bahn­hofs in der Ber­li­ner Möckern­straße. Im Zuge der Umbau­maß­nah­men wurde auch der Ein­gangs­be­reich des Sci­ence Cen­ters umge­stal­tet.

Wie lässt sich ein groß­zü­gi­ges, neues Entree für Gäste des Muse­ums und des nahe gele­ge­nen Gleis­drei­eck-Parks gestal­ten? Wie schafft man mit Licht eine reprä­sen­ta­tive Platz­si­tua­tion? Das Archi­tek­ten­büro Möh­ring Archi­tek­ten hat sich für eine Licht­lö­sung mit der Lif ent­schie­den. Die redu­zierte Zylin­der­form der Licht­s­tele wertet das Entree des Muse­ums auf und inte­griert es mit ihrem ele­gan­ten Schein in den Stadt­raum. Ins­ge­samt beleuch­ten elf Lif Stelen den y-för­mi­gen, mit Kopf­stein gepflas­ter­ten Vor­platz. Gleich­zei­tig strahlt das Licht des Fas­sa­den­ele­ments die Stirn­seite des Muse­ums an.

Die inno­va­tive Lif Anlage ist Teil des LED-Lauf­stegs des Deut­schen Tech­nik­mu­se­ums: Auf einer Stre­cke von 1500 Meter werden durch mehr als 70 Leuch­ten unter­schied­li­che Licht­kon­zepte, Ver­kehrs­si­tua­tio­nen und Farb­tem­pe­ra­tu­ren vor­ge­stellt. Der LED-Lauf­steg demons­triert somit allen Inter­es­sier­ten, welche Mög­lich­kei­ten inno­va­tive Stra­ßen­be­leuch­tung heute bietet. Darauf sind die Lif Licht­s­te­len bereits vor­be­rei­tet. Die offe­nen Auf­nah­me­ele­mente ermög­li­chen es, künf­tig Sen­so­ren zur Luft­mes­sung oder Park­platz­be­wirt­schaf­tung zu inte­grie­ren und so die Beleuch­tungs­an­lage für ver­schie­dene Smart City Anwen­dun­gen fit zu machen.

  • Städte sind lebendig, pulsierend, immer in Bewegung. Veränderte Nutzungen wie Begegnungszonen oder multimodale Mobilitätskonzepte transformieren den Stadtraum und damit auch die Anforderungen an die Beleuchtung. Als modulare Systemleuchte in Form einer schlanken, zylindrischen Stele gibt die Lif alle Freiheiten, um urbane Räume mit Licht zu inszenieren und durch vernetzte Funktionen smarter zu machen. Variabel wie keine andere Leuchte, passt sie sich an unterschiedlichste Beleuchtungsaufgaben in der Stadt an. Die Lif nimmt sich tagsüber im Stadtbild zurück, doch bei Dunkelheit zeigt sie ihre Vielseitigkeit: Je nach Konfiguration ist sie Platz- oder Wegeleuchte, Fassadenleuchte, Akzentleuchte oder sogar alles in einem – und bleibt doch immer eine minimalistische Stele. Denn bei der Lif wird das Licht ausgerichtet, nicht die Leuchte. Lichtwerkzeuge wie das Wegemodul oder das Gobo-Goboprojektor für aufmerksamkeitsstarke Effekte erweitern die planerischen Spielräume. Die neuen, geschlossenen Zwischenelemente in vier Höhen ergänzen die vielfältigen Konfigurationsmöglichkeiten der Stelen perfekt. Und mit smarten Modulen wie Lautsprechermodul, Kamera- oder WiFi-Element wird die Lif zum Schlüsselelement der intelligenten Stadt.

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