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Amore Pacific Headquarters
Seoul, South Korea

  • Projekt Amore Pacific Headquarters
  • Architekt David Chipperfield Architects, Berlin; Kesson, Seoul
  • Lichtplaner Arup Deutschland GmbH
  • Repräsentanz SJL Corp.

Offen­heit, Natur und Nach­hal­tig­keit prägen die neue Fir­men­zen­trale von Amore Paci­fic, Süd­ko­reas größ­ten Kos­me­tik­her­stel­ler. Das 110 Meter hohe, wür­fel­for­mige Gebäude ist in den Ober­ge­schos­sen mit drei großen, seit­li­chen Öff­nun­gen ver­se­hen, die wie die über­di­men­sio­nale Fens­ter zusätz­li­che Fläche für drei Dach­gär­ten bieten.

Die Ver­bin­dung zur Stadt und Natur zeigt sich auch im ein­la­den­den Atrium des von allen Seiten geöff­ne­ten Gebäu­de­so­ckels. Der vom Tages­licht durch­flu­tete Innen­hof ist nicht nur Mit­ar­bei­tern zugäng­lich. Ein Museum, eine Biblio­thek, ein Tee­haus und aus­ge­wählte Geschäfte laden die Öffent­lich­keit zur Begeg­nung und zum Erle­ben von Schön­heit, Genuss und Wissen ein.

In den gar­ten­ar­tig ange­leg­ten Innen­hof gelangt man von der Stra­ßen­ebene, als ob der anlie­gende Stadt­park hier durch das Fir­men­ge­lände wei­ter­füh­ren würde. Die Wege der Park­land­schaft werden von der intel­li­gen­ten Lif Licht­s­tele nach­ge­zeich­net. Tags­über nimmt sie sich im Stadt­bild zurück, doch bei Dun­kel­heit zeigt diese ihre Viel­sei­tig­keit. Twins­pots, die sich fle­xi­bel aus­rich­ten lassen, beleuch­ten die geschwun­ge­nen Wege. Mit dem inte­grier­ten Kame­ra­mo­dul unter­stützt die Lif dar­über hinaus bei sicher­heits­re­le­van­ten Aspek­ten im Außen­raum.

Das Pro­jekt wurde im Mai 2019 mit dem Deut­schen Licht­de­sign-Preis in der Kate­go­rie Inter­na­tio­na­les Pro­jekt“ aus­ge­zeich­net.

  • Städte sind lebendig, pulsierend, immer in Bewegung. Veränderte Nutzungen wie Begegnungszonen oder multimodale Mobilitätskonzepte transformieren den Stadtraum und damit auch die Anforderungen an die Beleuchtung. Als modulare Systemleuchte in Form einer schlanken, zylindrischen Stele gibt die Lif alle Freiheiten, um urbane Räume mit Licht zu inszenieren und durch vernetzte Funktionen smarter zu machen. Variabel wie keine andere Leuchte, passt sie sich an unterschiedlichste Beleuchtungsaufgaben in der Stadt an. Die Lif nimmt sich tagsüber im Stadtbild zurück, doch bei Dunkelheit zeigt sie ihre Vielseitigkeit: Je nach Konfiguration ist sie Platz- oder Wegeleuchte, Fassadenleuchte, Akzentleuchte oder sogar alles in einem – und bleibt doch immer eine minimalistische Stele. Denn bei der Lif wird das Licht ausgerichtet, nicht die Leuchte. Lichtwerkzeuge wie das Wegemodul oder das Gobo-Goboprojektor für aufmerksamkeitsstarke Effekte erweitern die planerischen Spielräume. Die neuen, geschlossenen Zwischenelemente in vier Höhen ergänzen die vielfältigen Konfigurationsmöglichkeiten der Stelen perfekt. Und mit smarten Modulen wie Lautsprechermodul, Kamera- oder WiFi-Element wird die Lif zum Schlüsselelement der intelligenten Stadt.

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