Freitag 21 Juli 2017

Symbol für Innovation und neue Ideen - Leuphana Universität

Cam­pu­ser­wei­te­rung Leu­phana Uni­ver­si­tät Lüne­burg – Neubau Zen­tral­ge­bäude

Nach zehn Jahren Pla­nung und Bau wurde das neue Zen­tral­ge­bäude der Leu­phana Uni­ver­si­tät Lüne­burg am 11. März 2017 fei­er­lich eröff­net. Ent­stan­den nach Plänen des Archi­tek­ten Daniel Libes­kind ragt das spek­ta­ku­läre Bau­werk aus­drucks­stark und selbst­be­wusst in den Himmel der Lüne­bur­ger Heide. Licht für die Ein­gangs­halle sowie einen Groß­teil der Ver­kehrs­zo­nen, For­schungs- und Semi­nar­räume lie­fern fle­xi­ble LED Pendel- und Ein­bau­leuch­ten der Selux M-Fami­lie in ver­schie­de­nen Längen und mit diver­sen Extras.

Die glän­zende Außen­haut des Gebäu­des – ähn­lich wie das Jüdi­sche Museum in Berlin mit Titan-Zink-Panee­len ver­klei­det –, die vielen Schrä­gen und die unge­wöhn­li­chen Fens­ter­for­men: Der für Daniel Libes­kind typi­sche Archi­tek­tur­stil ist auch an dem neuen Zen­tral­ge­bäude der Lüne­bur­ger Uni­ver­si­tät gut erkenn­bar. Die Sym­bo­lik der Schrä­gen nimmt Stel­lung zum geschichts­träch­ti­gen Stand­ort, setzt einen Kon­tra­punkt: Denn der Campus liegt auf einem in den 1930er-Jahren ent­stan­de­nen, mili­tä­ri­schen Kaser­nen­ge­lände, das von einer streng ortho­go­na­len Struk­tur geprägt ist. Der 37 Meter hohe Neubau hat eine Gesamt­nutz­flä­che von 13.000 Qua­drat­me­tern, wobei das For­schungs­zen­trum rund die Hälfte des Plat­zes ein­nimmt. Dar­über hinaus beher­bergt er ein Stu­die­ren­den­zen­trum mit Cafe­te­ria und Büros, ein Semi­nar­zen­trum mit unter­schied­li­chen Work­shop- und Semi­nar­räu­men sowie ein Ver­an­stal­tungs­zen­trum, das Platz bietet für bis zu 2.500 Besu­cher, davon 1.100 Per­so­nen im Libes­kind-Audi­to­rium’.

Bei seiner Arbeit suchte Libes­kind, der von 2007 – 2016 neben­be­ruf­li­cher Pro­fes­sor an der Leu­phana war, den inten­si­ven Aus­tausch mit Stu­die­ren­den, ließ Wün­sche und Vor­stel­lun­gen der wich­tigs­ten Nut­zer­gruppe in die Ent­wick­lung ein­flie­ßen. Für das neue Zen­tral­ge­bäude der Leu­phana habe ich mich vom Geist dieser Uni­ver­si­tät inspi­rie­ren lassen“, sagt Libes­kind bei der Eröff­nung und führt weiter aus: Die Leu­phana erlebe ich als einen Brut­kas­ten für neue Ideen, Inno­va­tion, For­schung und Ent­de­ckung. Von diesen Ele­men­ten ist auch das neue Haus durch­drun­gen.” Und Leu­phana-Prä­si­dent Sascha Spoun unter­mau­ert dies in seiner Fest­rede: Für die Leu­phana wäre es fahr­läs­sig und falsch gewe­sen, ein Zen­tral­ge­bäude zu errich­ten, das dem Gewohn­ten ent­spricht und Ein­fach­heit sug­ge­riert. Es wäre fahr­läs­sig gewe­sen, weil wir der Über­zeu­gung sind, dass Archi­tek­tur Ein­fluss hat darauf, wie geforscht und gelernt wird. Das Stu­di­en­mo­dell der Leu­phana ist darauf ange­legt, die Tief­grün­dig­keit und Ver­schie­den­heit der ein­zel­nen Dis­zi­pli­nen zu ver­mit­teln, und zwar egal, was man stu­diert. Es ist darauf ange­legt, Neu­ori­en­tie­rung, Irrtum und Kon­tin­genz als Chance zu begrei­fen, um die Zukunft zu gestal­ten, und sie nicht als Bedro­hung zu begrei­fen für das, was man zu besit­zen glaubt.“

Wie lässt sich die Archi­tek­tur eines sol­chen Bau­werks mit seinen kom­ple­xen Raum­struk­tu­ren opti­mal beleuch­ten?
Mit der Archi­tek­tur­spra­che von Daniel Libes­kind war Selux bereits ver­traut, denn erste Erfah­run­gen sam­mel­ten die Inge­nieure im Jahr 1999 beim Neubau des Jüdi­schen Muse­ums in Berlin. Beim neuen Leu­phana Zen­tral­ge­bäude haben sich die Licht­pla­ner in weiten Berei­chen des Gebäu­de­kom­ple­xes für die Leuch­ten der modu­la­ren M-Fami­lie mit Pro­fil­brei­ten von 60 mm und 100 mm ent­schie­den. Sie kommen in ver­schie­de­nen Längen – von 40 cm bis zu 24 Meter – zum Ein­satz und sind mit diver­sen Extras, wie LED-Spots, Strom­schie­nen und Sicher­heits­be­leuch­tung, aus­ge­stat­tet. Ob als Pendel- oder als Ein­bau­leuch­ten, als Einzel- oder Licht­band­leuch­ten – die zurück­hal­tende, lineare Beleuch­tungs­lö­sung passt zur redu­zier­ten Archi­tek­tur und sorgt zugleich für ein ange­nehm blend­freies Licht.

Im groß­zü­gi­gen Atrium – dyna­misch durch­kreuzt von Trep­pen und Brü­cken – bietet die Selux M-Fami­lie selbst aus großen Höhen eine her­vor­ra­gende Licht­qua­li­tät bei hoher Effi­zi­enz. Die Beson­der­heit der Licht­band­leuch­ten sind ihre schrä­gen End­win­kel, die par­al­lel zur Wand aus­ge­rich­tet sind. Um die Direkt- und Reflex­blen­dung zu redu­zie­ren, ver­fü­gen die Leuch­ten über eine spe­zi­elle Lin­sen­op­tik mit Micro­pris­men, die sich hinter der Acryl­ab­de­ckung ver­birgt. Die im Leuch­ten­pro­fil ein­ge­bau­ten Spots, bestückt mit Retro­fit-LED-Lampen, setzen mit ihrem punk­tu­el­len Licht wei­tere gestal­te­ri­sche Akzente. Die inte­grier­ten Extras, wie 3-Phasen-Strom­schiene, Rauch­mel­der, DALI-Licht­steue­rung, Prä­senz- und Bewe­gungs­mel­der sowie Sicher­heits­be­leuch­tung, erwei­tern die Funk­tio­na­li­tät der Leuch­ten. So wird gewähr­leis­tet, dass jede Licht­lö­sung die Anfor­de­run­gen der jewei­li­gen Raum­si­tua­tion und –nut­zung erfüllt. Ins­ge­samt wurden rund 2.500 lau­fende Meter Licht­li­nien in diver­sen Längen ver­baut, die in den öffent­li­chen Berei­chen, Fluren und Semi­nar­räu­men für eine blend­freie All­ge­mein­be­leuch­tung sorgen.

Pro­jekt: Zen­tral­ge­bäude der Leu­phana Uni­ver­si­tät, Lüne­burg
Kunde / Auf­trag­ge­ber: Stif­tung Uni­ver­si­tät Lüne­burg
Ent­wurf: Prof. Daniel Libes­kind
Archi­tekt: rw+ Gesell­schaft von Archi­tek­ten mbH
Licht­pla­ner: Studio Din­ne­bier, Berlin
Elek­tro­pla­nung: Emutec GmbH, Nor­der­stedt
Elek­tro­in­stal­la­tion: R+S solu­ti­ons GmbH, Lübeck
Pro­dukt: M100-LED-Ein­bau­leuch­ten mit Auf­la­ge­win­kel in Licht­band-Anord­nung, M60- und M100-LED-Pen­del­leuch­ten als Ein­zel­leuch­ten und Licht­bän­der
Fer­tig­stel­lung: 2017
Foto­graf: Till Schus­ter

Juli 2017
www​.selux​.com

Über Selux

Die Selux Gruppe ist ein füh­ren­der Anbie­ter von nach­hal­ti­gen Beleuch­tungs­lö­sun­gen für den Innen- und Außen­be­reich. Nach­hal­tig zu han­deln, leitet Selux zu einem hohen Anspruch an Ener­gie­ef­fi­zi­enz, Ergo­no­mie und Pro­dukt­ge­stal­tung. 1948 in Berlin gegrün­det, agiert Selux heute welt­weit mit 565 Mit­ar­bei­tern und Stand­or­ten in Europa, Nord­ame­rika und Aus­tra­lien. Bekannte von Selux rea­li­sierte Pro­jekte sind u.a. der Park am Gleis­drei­eck in Berlin, das Por­sche Museum in Stutt­gart, der alte Hafen von Mar­seille und das 911 Memo­rial in NY.

Her­stel­ler­kon­takt:
Manuela Schna­bel, Lei­tung Mar­ke­ting / Kom­mu­ni­ka­tion
Selux AG, Mot­zener Straße 34, 12277 Berlin, Deutsch­land
T +49 30 72001 – 246, m.​schnabel@​selux.​de, www​.selux​.com

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