Dienstag 28 Februar 2017

Individuelle Lichtlösung für die neue 50Hertz Unternehmenszentrale in Berlin

Im Stadt­quar­tier Euro­pa­city, unweit des Ber­li­ner Haupt­bahn­hofs, glänzt die neue Kon­zern­zen­trale des Strom­netz­be­trei­bers 50Hertz mit ihrer trans­pa­ren­ten und geo­me­tri­schen Fas­sade. Auch in der Innen­ar­chi­tek­tur setz­ten die Planer des Archi­tek­tur­bü­ros love archi­tec­ture and urba­nism auf Offen­heit und Fle­xi­bi­li­tät am Arbeits­platz. Für die opti­male Beleuch­tung ent­wi­ckelte Selux in enger Zusam­men­ar­beit mit dem Decken­her­stel­ler Haufe eine indi­vi­du­elle Licht­lö­sung: Die Ein­bau­tiefe der Leuch­ten wurde von 72 Mil­li­me­tern auf knapp 25 Mil­li­me­ter redu­ziert. Auf diese Weise konn­ten die Licht­bän­der per­fekt in die Decke ein­ge­fügt werden, ohne die Trag­schie­nen des Decken­sys­tems zum Leuch­ten­ein­bau unter­bre­chen zu müssen.

Nach 5-jäh­ri­ger Pla­nungs- und Bau­zeit wurde Anfang Sep­tem­ber 2016 die neue Unter­neh­mens­zen­trale von 50Hertz, das so genannte Netz­quar­tier in Berlin-Mitte eröff­net. Für die Gestal­tung des Fir­men­sit­zes zeich­nete das junge Grazer Büro love archi­tec­ture and urba­nism ver­ant­wort­lich. Ent­stan­den ist ein 56 Meter hohes, trans­pa­ren­tes Bau­werk, das auf rund 12.000 Qua­drat­me­tern Platz für 650 Mit­ar­bei­ter bietet. Das äußere Erschei­nungs­bild wird durch eine mar­kante, geo­me­tri­sche Struk­tur geprägt: Schräge, stahlum­man­telte Beton­pfei­ler in Weiß bilden eine auf­fäl­lige Zick­zack-Fas­sade.

Im Inne­ren spie­gelt sich die trans­pa­rente Archi­tek­tur des Gebäu­des in den offe­nen Arbeits­wel­ten wider: In Abspra­che mit den Mit­ar­bei­tern wurden kom­mu­ni­ka­tive Büro­land­schaf­ten ent­wi­ckelt – für den sozia­len Aus­tausch und das täg­li­che Mit­ein­an­der­ar­bei­ten.

Das opti­male und effi­zi­ente Licht gewähr­leis­tet das modu­lare M36 Leuch­ten­sys­tem von Selux. Die Beson­der­heit dieser Son­der­licht­lö­sung: die M36 Leuch­ten wurden mit einer redu­zier­ten Auf­bau­höhe von knapp 25 Mil­li­me­tern in eine spe­zi­elle Akus­ti­k­la­mel­len­de­cke von Haufe flä­chen­bün­dig inte­griert. Durch ihre geringe Auf­bau­höhe konn­ten sie direkt unter­halb der Trag­schiene plat­ziert werden. Dies ver­ein­fachte die Ver­le­gung, da die Trag­schie­nen zum Einbau der Beleuch­tung nicht unter­bro­chen werden muss­ten.

Die spe­zi­elle Office-Optik – eine Kom­bi­na­tion aus Micro-Lamelle- und Micro­pris­men-Abde­ckung – sorgt für eine aus­ge­wo­gene Aus­leuch­tung von Arbeits­flä­chen, Wänden und Decken – ohne stö­rende Blen­dun­gen oder Schlag­schat­ten. Die lineare Struk­tur der Leuch­ten unter­streicht den Lini­en­ver­lauf des Decken­sys­tems und ver­leiht so den Büro­räu­men und Foyers ein groß­zü­gi­ges Erschei­nungs­bild. Zugleich sorgen sie für Ori­en­tie­rung in den Fluren. Mit einer Gesamt­länge von rund 2.400 Metern bilden die Licht­li­nien einer­seits einen gestal­te­ri­schen Akzent, ande­rer­seits sorgen sie für eine Rau­m­at­mo­sphäre, in der sich die Mit­ar­bei­ter des Netz­quar­tiers wohl­füh­len.

Pro­jekt: 50Hertz Unter­neh­mens­zen­trale , Berlin
Archi­tekt: Mark Jene­wein, Love archi­tec­ture and urba­nism, Graz
Innen­ar­chi­tek­tur: Kinzo Berlin GmbH
Licht­pla­nung: aure­lia design licht­pla­nung, Ros­tock

Fotos: Werner Huth­ma­cher

Februar 2017
http://​www​.selux​.com

Über Selux

Die Selux Gruppe ist ein füh­ren­der Anbie­ter von nach­hal­ti­gen Beleuch­tungs­lö­sun­gen für den Innen- und Außen­be­reich. Nach­hal­tig zu han­deln, leitet Selux zu einem hohen Anspruch an Ener­gie­ef­fi­zi­enz, Ergo­no­mie und Pro­dukt­ge­stal­tung. 1948 in Berlin gegrün­det, agiert Selux heute welt­weit mit 565 Mit­ar­bei­tern und Stand­or­ten in Europa, Nord­ame­rika und Aus­tra­lien. Bekannte von Selux rea­li­sierte Pro­jekte sind u.a. der Park am Gleis­drei­eck in Berlin, das Por­sche Museum in Stutt­gart, der alte Hafen von Mar­seille und das 911 Memo­rial in NY.

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