Montag 2 April 2012

VIVID LIGHT – Nachwuchsdesigner präsentieren Lichtinstallation aus Airbags

Berlin, im April 2012 – Auf der Welt­leit­messe für Licht und Archi­tek­tur Light + Buil­ding 2012 zeigen Stu­die­rende des Kom­pe­tenz­fel­des Light­ing Design der HAWK Hil­des­heim ihre Kon­zept­stu­die über die Zukunft des Lichts. Der inter­na­tio­nal tätige Leuch­ten­her­stel­ler Selux unter­stützte den Licht­de­sign-Nach­wuchs bei der Umset­zung des Kunst­pro­jek­tes.

VIVID LIGHT wurde erst­ma­lig auf der Jubi­lä­ums­feier der US-Zeit­schrift „AL – Archi­tec­tu­ral Light­ing“ im Dezem­ber 2011 vor einem inter­na­tio­na­len Publi­kum in New York vor­ge­stellt. Mes­se­be­su­cher in Frank­furt am Main können vom 15.-20. April 2012 die inter­ak­tive Wolke aus Air­bags nun auch in Deutsch­land zum Leuch­ten brin­gen.

Wer könnte besser geeig­net sein, über die Her­aus­for­de­run­gen von Future of Light“ nach­zu­den­ken und hierzu Ideen ent­wi­ckeln, als die nächste Gene­ra­tion selbst? Dar­über waren sich die beiden Initia­to­rin­nen der Koope­ra­tion zwi­schen Hoch­schul­nach­wuchs und Wirt­schaft, Hansi Müller, Mar­ke­ting­lei­te­rin von Selux Corp., und Eliz­a­beth Donoff, Chef­re­dak­teu­rin von „AL – Archi­tec­tu­ral Light­ing“, einig. In Zusam­men­ar­beit mit Prof. Dr.-Ing. Paul W. Schmits von der HAWK Hil­des­heim und der Ber­li­ner Unter­neh­mens­zen­trale von Selux wurden Light­ing-Design-Stu­die­rende für das Pro­jekt gewon­nen.

Ein Jung­de­si­gner-Trio hatte die Auf­gabe, für das 25-jäh­rige Jubi­läum der US-Fach­zeit­schrift „AL – Archi­tec­tu­ral Light­ing“ eine Instal­la­tion zum Thema Future of Light“ zu ent­wer­fen. Julia Berner, Alex­an­der Dronka und Johan­nes Roloff haben in drei Mona­ten VIVID LIGHT ins Leben geru­fen. Ent­wor­fen, geplant und umge­setzt wurde eine inter­ak­tive Wolke aus weißen Nylo­nair­bags, die über dem Betrach­ter schwebt. Bestückt mit Lüf­tern sowie Lampen und unter­ein­an­der ver­bun­den mit Sen­so­ren, bildet sie das Herz der Instal­la­tion. Im ursprüng­li­chen Zustand glei­chen sich alle Air­bags. Wird ein Airbag berührt, bläst er sich auf und beginnt zu leuch­ten. Die Wolke reagiert von diesem Punkt an auf den Betrach­ter und sich selbst. VIVID LIGHT macht den Betrach­ter zum Teil der Instal­la­tion und lädt ihn zum Pro­bie­ren und zum Spie­len ein. So zeigen sich durch die ste­tige Ver­än­de­rung unter­schied­li­che Qua­li­tä­ten der ein­ge­setz­ten Leucht­mit­tel – im direk­ten Ver­gleich sowie im kom­po­si­to­ri­schen Zusam­men­spiel. Über­lässt man VIVID LIGHT sich selbst, ver­setzt es sich wieder in den Aus­gangs­zu­stand. Bei der Instal­la­tion wurden aus­schließ­lich nicht-digi­tale Tech­ni­ken und indus­tri­elle Halb­zeuge ver­wen­det. Somit wird klar, dass VIVID LIGHT erst durch den mensch­li­chen Ein­griff funk­tio­niert und zugleich wegen dieses Ein­grif­fes nie gleich ist. VIVID LIGHT sowie die Benut­zer bedin­gen und beein­flus­sen sich gegen­sei­tig.

Wir glau­ben, dass die Future of Light“ immer weni­ger von den tech­ni­schen Aspek­ten der Lampen und Leuch­ten­do­mi­niert sein wird. Wir­kung und gestal­te­ri­sche Vision werden zuneh­mend die Fak­to­ren sein, anhand derer die Beleuch­tungs­werk­zeuge gewählt und ent­wi­ckelt werden. Neue Tech­no­lo­gien sind ein Motor dieser Ent­wick­lung. Wir glau­ben, dass die hier gewon­ne­nen Erkennt­nisse auch auf eta­blierte Tech­no­lo­gien anzu­wen­den sein werden. Anwen­dung, Ent­wick­lung und Nutz­bar­keit werden ein Gleich­ge­wicht finden, die Qua­li­tät des Lichts und seine Wir­kung werden an Auf­merk­sam­keit und Bedeu­tung gewin­nen“, so begrün­de­ten die Nach­wuchs-Desi­gner ihre Kon­zept­stu­die.

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