Donnerstag 29 Juni 2017

Licht im Quadrat: Kju Square von Selux beleuchten den Gobelinsaal der Villa Reitzenstein, Stuttgart

Was den Ame­ri­ka­nern das Weiße Haus, ist den Baden-Würt­tem­ber­gern die Villa Reit­zen­stein: Hier, umge­ben von einem park­ähn­li­chen Garten auf Stutt­gar­ter Halb­hö­hen­lage, resi­dier­ten seit den 1920er-Jahren zunächst die würt­tem­ber­gi­schen Staats­prä­si­den­ten und seit der Grün­dung des süd­west­li­chen Bun­des­lan­des 1952 auch die Minis­ter­prä­si­den­ten Baden-Würt­tem­bergs.

Der reprä­sen­ta­tive neo­ba­ro­cke Drei­flü­gel-Bau – schon eher Schlöss­chen als Villa – ent­stand zwi­schen 1910 und 1913 als Wohn­sitz der Baro­nin Helene von Reit­zen­stein nach Ent­wür­fen der Archi­tek­ten Hugo Schlös­ser und Johann Wei­re­ther. Nach und nach erwei­ter­ten Anbau­ten die Villa, um das Staats­mi­nis­te­rium in unmit­tel­ba­rer Nähe des Minis­ter­prä­si­den­ten-Dienst­sit­zes unter­zu­brin­gen. Nun hat das Land von 2013 bis 2015 sowohl die his­to­ri­sche Villa grund­sa­niert und tech­nisch auf den neu­es­ten Stand gebracht, als auch den asbest­be­las­te­ten Anbau des Staats­mi­nis­te­ri­ums durch einen Neubau vom Ber­li­ner Büro Sting Archi­tek­ten ersetzt – ter­min­lich und finan­zi­ell im Plan, wie Planer und Bau­her­ren beto­nen.

Hier wurde Geschichte gemacht

Unser Augen­merk liegt auf einem beson­ders inter­es­san­ten Raum in der his­to­ri­schen Villa: dem Gobe­lin­saal. Nicht nur, weil hier Geschichte gemacht wurde – zwi­schen den flä­mi­schen Gobe­lins tagte nach dem zwei­ten Welt­krieg unter Vor­sitz des US-Gene­rals Lucius D. Clay der Län­der­rat und stellte die Wei­chen für den Wie­der­auf­bau Deutsch­lands – son­dern auch, weil dieser Raum, so äußerte sich der Chef der Staats­kanz­lei Klaus-Peter Muraw­ski in der Presse, durch die Sanie­rung am meis­ten gewon­nen habe. Dazu trägt ent­schei­dend die inten­siv mit dem Denk­mal­schutz abge­stimmte neue LED-Beleuch­tung bei, die ästhe­ti­sche, ener­ge­ti­sche und funk­tio­nale Aspekte gelun­gen ver­eint.

Lese­freund­li­ches Licht

Es galt bei der Sanie­rung der Villa den moder­ni­sie­ren­den Faust­schlag der 70er-Jahre“ wieder aus­zu­glei­chen, um noch einmal Klaus-Peter Muraw­ski zu zitie­ren. Ent­spre­chend ent­fern­ten die Licht­pla­ner des Ber­li­ner Büros Licht­vi­sion eine volu­mi­nöse abge­pen­delte Licht­struk­tur mit ver­al­te­ten kon­ven­tio­nel­len Licht­quel­len zur direk­ten und indi­rek­ten Raum­be­leuch­tung, die den Tagungs­saal zuvor domi­nierte. Statt­des­sen wurden in die ein­zel­nen Fächer der sorg­fäl­tig restau­rier­ten Kas­set­ten­de­cke aus creme­far­big lackier­tem Holz jeweils mittig eine qua­dra­ti­sche, direkt/​indirekt strah­lende LED-Leuchte vom Typ Selux Kju an einer spe­zi­el­len Abhän­gung mon­tiert.

Das Beson­dere an dieser Leuchte ist nicht nur die hoch­ef­fi­zi­ente LED-Licht­tech­nik, son­dern auch der flache, exakt geformte Leuch­ten­kör­per aus glas­kla­rem PMMA. Die Dop­pel­wand­tech­nik mit einer zusätz­li­chen, opalen Optik im Inne­ren erzeugt eine attrak­tive Anmu­tung und ver­teilt das LED-Licht in der warm­to­ni­gen Licht­farbe 3000 Kelvin beson­ders gleich­mä­ßig. So ent­steht eine weiche Beleuch­tung im Raum, die von den Nut­zern als beson­ders lese­freund­lich emp­fun­den wird.

Wie maß­ge­schnei­dert – dank System

Der Blick in den im Herbst 2015 wieder eröff­ne­ten Gobe­lin­saal über­zeugt: Die neuen Leuch­ten drän­gen sich nicht in den Vor­der­grund. Sie gehen formal auf die his­to­ri­sche Archi­tek­tur ein, ihr Licht unter­stützt die Raum­wir­kung sowie die Nut­zung als Tagungs­saal. Zugleich halten die Leuch­ten den nöti­gen selbst­be­wuss­ten Abstand zur Sub­stanz, um als eigen­stän­dige und zeit­ge­mäße Ele­mente des Inte­ri­eurs zu wirken. Die Licht­pla­ner nutz­ten das Kju Pro­gramm von Selux geschickt, um aus den viel­fäl­ti­gen Kom­po­nen­ten des Sys­tems mit unter­schied­li­chen Licht­ver­tei­lun­gen und Mon­ta­ge­mög­lich­kei­ten eine wie maß­ge­schnei­derte Lösung zu kre­ieren. Dar­über hinaus stellt die Pro­dukt­qua­li­tät von Selux mit lang­le­bi­gen Kom­po­nen­ten und hoch­wer­ti­gen Mate­ria­lien sicher, dass solche Sanie­rungs­maß­nah­men nicht nur dem Auge schmei­cheln, son­dern lang­fris­tig ihren nach­hal­ti­gen Effekt ent­wi­ckeln.

Juni 2017
http://​www​.selux​.com

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