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Pariser Platz
Berlin, Deutschland

  • Projekt Pariser Platz
  • Lichtplaner Kardorff Ingenieure Lichtplanung
  • Fotograf Linus Lintner, Jan Konitzki

188788 ent­warf der Archi­tekt Prof. Ludwig Schup­mann eigens einen Kan­de­la­ber für den Bou­le­vard Unter den Linden. Wäh­rend des Drit­ten Rei­ches wurden diese Kan­de­la­ber mit Koh­le­bo­gen­lam­pen abge­baut und im Zuge der Umge­stal­tung der Straße für die Olym­pi­sche Spiele 1936 durch Later­nen nach Ent­wür­fen von Albert Speer ersetzt. Nach dem Krieg zier­ten” nur noch stan­dar­di­sierte Peit­schen­mast-Leuch­ten den eins­ti­gen Pracht-Bou­le­vard Ber­lins.

Da von den Ori­gi­nal­leuch­ten nur wenige Fotos auf­ge­fun­den wurden, muss­ten Inge­nieure von Selux die his­to­ri­schen Vor­la­gen in mühe­vol­ler Klein­ar­beit rekon­stru­ie­ren. Die neuen” Kan­de­la­ber bestehen im Kern aus einem zylin­dri­schen, mehr­fach abge­setz­ten, feu­er­ver­zink­ten Stahl­mast. Die Zier­teile sind aus Grau- und Alu­mi­ni­um­guss, den Boge­n­aus­le­ger schmückt hand­ge­schmie­de­ter Zier­rat aus Hespen­ei­sen. Sogar das Netz aus geknüpf­tem Kup­fer­draht, das bei den alten Kan­de­la­bern das Her­ab­fal­len von Split­tern gesprun­ge­ner Glas­kör­per ver­hin­dern sollte, wurde ori­gi­nal­treu nach­emp­fun­den.

In der Nähe der Gebäude steht die klei­nere, his­to­ri­sche Corona-Laterne.

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